Die IP-Schutzklasse gibt an, wie gut ein elektrotechnisches Gerät, zum Beispiel ein Smartphone, gegen das Eindringen von Fremdkörpern geschützt ist. Dies umfasst sowohl den Schutz vor Festkörpern als auch Flüssigkeiten. IP steht für International Protection (Internationaler Schutz), oder aber auch Ingress Protection (Eintrittsschutz) – die Angaben variieren an dieser Stelle. Der Zahlencode setzt sich aus zwei Ziffern zusammen. Die erste Ziffer beschreibt, wie groß die Festkörperpartikel sind, die in das Gerät eindringen können. Sie reicht von 0 (kein Schutz bzw. nicht getestet) bis 6 (staubgeschützt). Die einzelnen Stufen werden nach Durchmesser der Partikel unterschieden.
Die zweite Ziffer steht für den Schutz vor Wasser. Sie beschreibt also, wie wasserdicht das Gehäuse eines Geräts ist. Hierbei reicht die Skala von 0 (kein Schutz bzw. nicht getestet) bis 8 (wasserdicht und für kontinuierlichen Einsatz unter Wasser geeignet). In einer Ergänzung hat die IEC zudem die Klasse 9 hinzugefügt (Schutz vor kräftigem, heißem Wasserstrahl).